Dienstag, 30. November 2010

Fashion Circus – Deutschlands erste Roadshow für Markenware beginnt

Aufgepasst! Am 1. Dezember beginnt auf dem Maimarkt-Gelände in Mannheim ein einzigartiges Shopping-Event. Die Möglichkeit daran teilzunehmen besteht nur bis zum 8. Dezember. Kollektionen bekannter Marken werden hier für 50 bis 70 Prozent der Normalpreise angeboten und können von euch ergattert werden. Roadshow bedeutet, dass in mehreren Städten, deutschlandweit Markenware reduziert verkauft wird.
Die Eröffnung findet am 1. Dezember im Rahmen einer Charity-Gala statt. Aber nicht nur dieser langersehnte Wunsch von Mode-Liebhabern wird erfüllt – nebenbei bemerkt wird auch noch ein außergewöhnliches Unterhaltungsprogramm geboten – hingehen lohnt sich! Die dort verbrachten Stunden sollen laut Angaben des Veranstalters zu einem unvergesslichen Shopping-Erlebnis werden. Neben Laufsteg, Bars und Fotowand wird es auch Videoentertainment und einen DJ geben – klingt also nach viel Spaß! Musik und hochwertige Kleider für einen günstigen Preis – was will man mehr?
Ich bin mir sicher, dass auch ihr unter den 50.000 Kleiderstücken der Topmarken (von Calvin Klein bis Miss Sixty) etwas finden werdet!
Auch ich bin schon tierisch gespannt und werde nach der Veranstaltung an gewohnter Stelle für euch berichten. Vielleicht trifft man sich ja?! Eure Eindrücke könnt ihr mir natürlich auch per Mail schicken: adeline-face2face@web.de

Mittwoch, 24. November 2010

American Music Awards: kürzer, spitziger, eleganter

Am Wochenende wurden mal wieder Preise verliehen – diesmal die American Music Awards 2010. Was wir bisher von den roten Teppichen Amerikas wussten: die Sängerinnen haben schöne Beine. Doch noch nie zuvor wurden diese so penetrant zur Schau gestellt, dass man nicht mehr wegsehen konnte. Ich hab für euch drei im Gedächtnis bleibende Outfits herausgesucht.

Modeskandalnudel Miley Cyrus, die schon in letzter Zeit viele Titelblätter wegen ihres Imagewechsels zierte, stellt ihre braun-gebrannten Beine mit einem trägerlosen rosa-weißen Minikleid mit Schleife am Po und langer Schleppe zur Schau. 

Quelle: www.flensburg-online.de/blog/page/36


Katy Perry – die seit Kurzem verheiratete Schönheit – trägt ein rosanes Spitzenkleid mit glitzernden Elementen. Sehr elegant und trotzdem sexy. Und kriegt somit meinen Stempel: bestes Outfit des Abends.

Als nächstes werfen wir mal einen Blick auf „Germanys next Topmodel“ – Moderatorin Heidi Klum. Das sonst immer stilsichere Allround-Talent erlaubt sich meiner Meinung nach dieses Mal einen Fauxpas. Aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten. Ihr bodenlanges, schwarzes, durchsichtiges Spitzenkleid, durch das man ihr Höschen (!) sehen konnte, war meiner Meinung nach ein Fehltritt. Das Kleid erinnert mich eher an einen Raben oder eine Witwe als an ein Topmodel. Vor allem der rote, dünne Taillengürtel passt nicht zum Gesamtkonzept ihres Outfits und sieht eher unpassend als kohärent aus. Also Heidi, das kannst du auch besser!
Quelle: www.celebitchy.com

Welcher Star trug eurer Meinung nach das beste Outfit auf dem roten Teppich?

Dienstag, 16. November 2010

Aus dem Leben eines Fashionbloggers

Von Nicholas.


Teil I: Zwischen Illusion und Realität

Danke, oh du große, amerikanische Kaffeekette, die du mich an kalten und regnerischen Tagen wie diesem mit deinem warmen Trunk verköstigst. Die du mich wärmst – in guten, wie in schlechten Zeiten. Und mir das Gefühl gibst, dass sich auch an erfolglosen Tagen die Anfahrt doch irgendwie gelohnt haben mag. So wie heute.
Ein Tag, der einen nochmal wie mit einem Paukenschlag an seine Ideale und Ziele erinnert, während der Regen draußen sanft gegen die Scheibe klopft. Ein Tag, der einem Fragen stellt. Fragen, nach dem „Warum?“ und dem – nicht weniger bekannten – „Wieso?“. Der einem nochmal aufzeigt, wofür man das alles eigentlich mal auf sich nehmen wollte. Denn zugegebenermaßen habe ich mir das alles mal ganz anders vorgestellt...

Wir schreiben Ende Juli diesen Jahres. Eine drückende Hitze liegt über Heidelberg. Durch die Altstadt flanieren dutzende von Menschen, vollgepackt mit schweren Tüten, geziert mit Logos bekannter Modehäuser. Die Luft riecht förmlich nach einem anklingenden Sommerabend. Jeder Schritt wiegt schwer, jeder Atemzug braucht seine Zeit und in der Luft schwirren – im Saume des Lichts – ein paar Mücken umher. Ich stehe am Bismarckplatz und warte auf meine beste Freundin Ann-Kathrin, mit der ich mich auf einen Drink verabredet habe.
Neben mir hält eine Straßenbahn. Ein ganzer Pulk von Menschen versucht einerseits aus-, andererseits einzusteigen. In einem flüchtigen Moment fällt mir ein Mädchen auf, das gerade ausgestiegen zu sein scheint. Den Blick auf sie fokussiert laufe ich ihr nach und warte bis sie an der Ampel stehen bleibt. Selten zuvor ist mir ein Mensch wegen seines guten Modegeschmacks ins Auge gestochen oder wert gewesen, dass ich ihm nachlaufe. Doch an diesem Mädchen ist einfach alles perfekt. Und ganz nebenbei erwähnt: hübsch ist sie auch noch! Die Ampel schaltet auf grün und sie spaziert ihres Weges. Ich bleibe mit offenem Mund zurück.
Ein paar Minuten später setzen sich meine beste Freundin und ich in das Straßencafé jener amerikanischen Kaffeekette. Die Leute ziehen an uns vorbei und während wir Smalltalk halten, blicke ich die ganze Zeit um mich, ob das Mädchen von vorhin womöglich nochmal an mir vorbeiläuft. Da vorne, ist sie das? Nein, das war sie nicht… Aber vielleicht die, die da gerade um die Ecke bie... „Hey, hörst du mir überhaupt zu?“ Erschrocken blicke ich Ann-Kathrin an. Zeit für eine Erklärung.
Nachdem ich ihr von diesem Zwischenfall erzählt habe, schmunzelt sie nur und meint: „Die wäre was für einen dieser Modeblogs. Hättest du nicht Lust sowas auch mal zu machen?“ Und meine beste Freundin hätte diesen Titel nicht verdient, wenn ich sie nicht für solche Sätze lieben würde. Denn mit dieser Frage war die Idee geboren. Die Idee, gemeinsam einen Fashionblog zu gründen. Getreu großer Vorbilder wie „Stil in Berlin“, oder „Styleclicker“: Auf die Straße gehen und Leute suchen, die einen außergewöhnlichen Stil haben! Einen Stil, der sich von der Masse abhebt. Mutig kombiniert, auf dem schmalen Grad zwischen „unpassend“ und „revolutionär“.
Wie schwer kann das schon sein, dachten wir uns. Einmal im Monat auf die Straße gehen, in ein paar Stunden 30 Leute fotografieren und schön zusehen, wie die Community wächst. So könnten wir vielleicht das Modebewusstsein in Heidelberg stärken und ein aktiver Teil der lokalen Branche werden! Und wer weiß: Meiner Fotografenkarriere würde das eventuell auch gut tun, wenn sich so mein Name rumspricht.


Ja, zugegebenermaßen habe ich mir das alles mal ganz anders vorgestellt. Wie die Wirklichkeit eines Fashionbloggers aussieht, was für tolle Bekanntschaften wir trotz allem gemacht haben und welche Begegnungen mit Menschen man auf der Straße macht, werde ich allmonatlich in dieser Kolumne erzählen. „Aus dem Leben eines Fashionbloggers“ eben.
Mittlerweile hat es auch endlich aufgehört zu regnen. Ich trinke meinen Chai Latte aus, packe meine Kamera und ziehe erneut in den Kampf. Danke für die Unterkunft, oh du amerikanische Kaffeekette. Ich komme wieder – ganz bestimmt!

Freitag, 12. November 2010

Neuer Mitarbeiter: Nicholas!



Mein Name ist Nicholas, ich bin 20 Jahre alt und betreibe seit August 2010 einen Blog über Mode & Kultur, genannt Heidelberg Streetfashion. Mit über 10.000 Besuchern monatlich und einer stetig wachsenden Community kann ich auf einige Erfolge zurückblicken. Meine Erfahrungen auf der Straße und mit den Menschen dort, werde ich euch bei Face2Face in monatlichen Kolumnen präsentieren. Hauptberuflich bin ich als selbständiger Fotograf in der Fashion- & Beauty-Branche tätig, in Vorbereitung auf ein Studium zum Fotodesigner. Beste Voraussetzungen also um direkt aus der Szene berichten zu können! Falls ihr Fragen, Wünsche, oder Anregungen habt, schreibt mir einfach an nicholas-face2face@web.de!

Dienstag, 9. November 2010

Mäntel 2010/2011


Habt ihr etwa schon den perfekten Wintermantel gefunden? Eine schwere Aufgabe, die mir jedes Jahr aufs Neue die Nerven raubt. Und die Zeit drängt, denn die Temperaturen fallen von Tag zu Tag. Dabei gibt es eine riesige Vielfalt an Mustern, Längen, Schnitten, Farben und so weiter. Wenn ihr also noch immer auf der Suche seid, hab ich für euch hier die Stylingtipps der Wintersaison 2010/2011 parat:

Trendig ist in diesem Jahr auf jeden Fall der Militär-Look. Das heißt: Große Knöpfe und olivfarbene Jacken und Mäntel – für die starke, stilbewusste, emanzipierte Frau genau das Richtige.
Für diejenigen, die sich eher schlicht und eleganter kleiden wollen, sind Mäntel mit Rüschenbesatz eine Alternative. Für die Verspielten unter euch empfehle ich Karomuster, die zurzeit ebenfalls ganz groß im Kommen sind.

Kommen wir aber nun zu meinem persönlichen Favoriten und Gewinner dieser Saison: Kamelfarbene Trenchcoats, die sich jedem Event und (fast) jedem Kleidungsstil optimal anpassen. Zwar gehören sie wohl eher zur Sparte „Business-Schick“, doch man kann sie auch zu flachen Schuhen oder absatzlosen Stiefeln tragen.

Ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen bei eurer Mantelsuche helfen! Habt ihr noch andere Manteltrends aufgespürt? Dann könnt ihr mir und anderen Lesern diese gerne in einem Kommentar hinterlassen.


Dienstag, 2. November 2010

Lanvin for H&M

Die neue Kollektion Lanvin for H&M steht in den Startlöchern. Jeanne Lanvin ist eine französische Modeschöpferin und weltweit als erfolgreiche Modedesignerin bekannt. Am 23. November sollen die neuen Stücke weltweit in 200 ausgewählten Filialen erhältlich sein. Doch um genau zu sein, wurde die Kollektion nicht von Lanvin selbst, sondern von dessen Art Director Albert Elvaz und Modedesigner Lucas Ossendrijver kreiert.

Auf den Bildern könnt ihr erkennen, dass die Kleider überwiegend schwarz sind und die Silhouetten aufregend betonen. Des Weiteren sind weibliche Volants, asymmetrische Schnitte und Drapierungen fast in jedem Stück vorhanden, wovon ich persönlich ein großer Fan bin. Die Stücke sind Kunst pur und heben sich von den restlichen Kollektionen ab.

Durch Lanvin erhält H&M nicht den Ruf einer Massenproduktion, sondern es wird (Gott sei Dank!) mal wieder auf Exklusivität und Individualität Wert gelegt. Die letzten Kollektionen waren monoton und ermüdend. Mehrere Kleiderstücke kamen immer wieder, wenn auch in einer anderen Farbe.

Deswegen bin ich schon sehr gespannt, ob die Lanvin-Kollektion in der Nähe von Mannheim erhältlich sein wird, da ich unbedingt ein paar Teile abstauben will. Außerdem bin ich auch neugierig darauf wie die Kollektion bei den Käufern ankommt, da die anderen Kooperation – beispielsweise mit Karl Lagerfeld – nicht wirklich die gewünschte Absatzsteigerung erreichen konnten.