Aufruhr in der Modewelt: Carine Roitfeld verlässt nach zehn Jahren Arbeit den Chefsessel als Redakteurin der französischen „Vogue“. In den zehn Jahren vollführte sie nicht nur eine wunderbare Arbeit, sondern wurde zur Modeikone schlechthin. Der Schock sitzt tief. Das kann man auch in der Online-Community Facebook erkennen: Mode-begeisterte Mädels und Jungs schrieben hysterische Kommentare zu der Bekanntgabe ihres Rücktritts.
Roitfeld gestaltete die „Vogue“ erotischer und moderner als ihre Vorgängerin und wird von Designern wie Karl Lagerfeld und Jean-Paul Gaultier gefeiert. Sie gilt als immer stilsicherer Trendsetter und hat ein Gespür für neue, talentierte Designer. Ihren Rücktritt zum Januar 2011 begründete sie mit ihrem Wunsch an neuen Projekten zu arbeiten. Modekenner vermuten eine enge Zusammenarbeit mit Gucci-Kreativchef Tom Ford, mit dem sie auch ihre Karriere Mitte der 90er begann. Etwas Stichfestes ist jedoch nicht bekannt.
Unter ihrer Leitung hat die französische „Vogue“ Rekordergebnisse hinsichtlich Auflagen, Anzeigen und redaktioneller Qualität erzielt, so Jonathan Newhouse, Chairman von Condé Nast International.
Ich wünsche ihr dennoch alles Gute und viel Erfolg bei ihren neuen Projekten. Ich bin mir sicher, dass wir schon bald wieder in den Modezeitschriften von ihr lesen werden. Au revoir, mon amie.

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